Im Rhein sank der Pegel auf einen Tiefstand, die Kraftstoffpreise kletterten in die Höhe, auf den Feldern und in den Gärten überlebten nur die robustesten Pflanzen, in der Landwirtschaft waren erhebliche Ernteausfälle zu bezeichnen. Einige, aber doch insgesamt wenige Ausfälle gegenüber 2017 waren auch bei den Teilnehmern des Sommerfitprogramms sowie des Sportabzeichen-Wettbewerbs 2018 zu verzeichnen. Verursacht wurden diese Ausfälle durch die physischen Belastungen angesichts der auch abends noch sehr hohen Temperaturen im zurückliegenden Sommer. Manch einem schien das Auspowern durch anstrengende sportliche Aktivitäten als gesundheitlich zu riskant. Die meisten Sportler trotzten aber den dauerhaft hohen Hitzegraden des vergangenen Sommers, begaben sich unverdrossen jeden Mittwoch ins Stadion des Turnvereins und in die Obhut der Übungsleiter zum Training für das Sportabzeichen oder zur Körperertüchtigung beim wöchentlich wechselnden Fitnessprogramm.

Nach dem gemeinsamen Warmlaufen und der vorbereitenden Gymnastik teilte sich die Gruppe entsprechend der jeweiligen Interessen in die reinen Fitnessanhänger und die leistungsorientierten Sportabzeichenbewerber. Ein auf das persönliche Leistungsvermögen jedes einzelnen zugeschnittenes Übungsprogramm an verschiedenartigsten Geräten (Stuhl, Treppenstufe, Geländerhandlauf, Isomatte etc.) sorgte bei den Sommerfitlern ab und an für Schweißperlen auf der Stirn, intensivierte Muskelwahrnehmung an Folgetagen, Verbesserung des körperlichen Wohlfühlfaktors und insgesamt die Genugtuung, den i….S…. besiegt zu haben. Trotz manch widriger, körperlicher Empfindung absolvierten alle Teilnehmer mit Spaß ihr wöchentliches „Mein-Körper-kann‘s-gebrauchen-Programm“ und konnten sich mit einem innerlichen Schulterklopfen belohnen

 

Nicht minder anstrengend gestaltete sich das mehr leistungsorientierte Training für den Erwerb des Sportabzeichens. Ob es die Vielzahl der Würfe mit dem Schleuderball, die wiederholten Sprints auf der Aschenbahn, die Sprünge über die Latte an der Hochsprunganlage oder weitere leichtathletische Aktivitäten waren, war den verschiedenen Muskelgruppen des Körpers letztendlich egal bei der anfänglichen Aussendung der als Muskelkater bekannten Schmerzempfindungen. Ergänzt wurde das leichtathletische Programm durch das Schwimmtraining im benachbarten Waldseebad bei deutlich angenehmeren Bedingungen im wohltemperierten Wasser. Resultierend aus dem intensiven Training erarbeiteten sich alle Teilnehmer über eine stete Annäherung an die Normvorgaben die Voraussetzung für das Erreichen der Leistungsanforderungen an den Abnahmeterminen für das Sportabzeichen.

 

Mit 26 erfolgreich abgelegten Prüfungen im Jahr 2018 blieb die Sportabzeichengruppe zwar etwas hinter dem vorjährigen Ergebnis von 33 Sportabzeichen zurück, konnte aber dennoch zufrieden auf das vergangene Sommerhalbjahr zurückblicken. Die Alterspanne reicht von 12 Jahren des jüngsten Teilnehmers bis zu bemerkenswerten 79 Jahren der ältesten Teilnehmerin. Neben einigen Neueinsteigern waren es vorwiegend routinierte Vielseitigkeitssportler, die zum wiederholten Mal die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen erfüllen konnten, wobei der Spitzenreiter mit dem 53. erfolgreichen Erwerb des Deutschen Sportabzeichens eine herausragende Ausnahmestellung einnimmt. Mit 8 Sportabzeichen geht ein beachtenswerter Anteil der erfolgreich abgelegten Prüfungen an Menschen mit Behinderungen aus der integrativen Sportgruppe. Neben der Anerkennung für Sportler gebührt für diese erfolgreiche Bilanz eine besonderes Lob und ein besonderer Dank der Übungsleiterin Traudl Bergmann.

 

Das Fazit für 2018: Schön war’s, Spaß hat’s gemacht und im nächsten Jahr geht’s weiter, vielleicht mit einigen neuen Gesichtern.

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